Wenn wir an einem Punkt angelangt sind, an dem uns das Leben immer wieder prüft, ob wir in der Lage sind, an uns zu arbeiten, uns zu entwickeln, dann neigen wir sehr oft dazu, zu viel zu wollen. Wir denken an die Erfolge, die wir haben „müssen“, wenn wir schon hart an uns arbeiten. Nichts muss! Hören wir auf, nach irgendetwas zu suchen, sondern lassen uns einfach finden. Wie klingt das?
Um die Gelassenheit und die Stärke zu haben, nicht nach dem Ziel zu suchen, sondern das Ziel dazu zu bringen,UNS zu suchen, benötigt man ein Umdenken. Wir brauchen die Stärke, einen standfesten Gedanken in uns zu tragen und diesen zu leben, ohne in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Wir dürfen kein Ziel erzwingen wollen, wir dürfen es geschehen lassen, wir dürfen glauben, aber vermeiden wir Zwang. Wie alles im Leben ist der Weg das Ziel und in uns selbst ist die Landkarte dazu, die Navigation des Lebens. Erreichen wir alles, doch das ist nur möglich in Verbindung mit uns selbst. Wir selbst sind die Antworten auf alle Fragen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, dass nicht das Schicksal es ist, das unseren Weg bestimmt, sondern wir selbst, dann haben wir eigentlich das Leben entschlüsselt. Klingt einfach, ist es aber nur dann, wenn wir soweit sind, unsere Sichtweisen dahin zu ändern, dass wir alles selbst in der Hand haben. Niemand Anderes ist Schuld an unserer Lage, niemand Anderes kann uns aus schwierigen Situationen holen, niemand! Nur wir selbst.
Passende Worte dazu, die ich nicht besser schreiben könnte, habe ich bei Güler Temiz auf www.duale-seelenliebe.de entdeckt. Weise Worte, die der Wahrheit näher nicht sein könnten:
 
„HEILE DEINE WUNDEN UND
WERDE SELBST DEIN BESTER FREUND
Begreife endlich,
dass es keinen Sinn macht,
jemandem hinterher zu laufen,
der vor sich selbst davonläuft.

Das wird dich immer wieder in eine Sackgasse führen.
Der Andere kann gar nicht anders,
als immer wieder davonzulaufen.
Das muss er solange tun,
bis du erkennst, dass du es bist,
der vor sich selbst davonläuft.
Das ist eure Vereinbarung auf Seelenebene.
Ein Geschenk der Liebe!
Wenn auch in schlechter Verpackung.
Es geht hier um Heilung –
um deine eigene Heilung.
Er ist nur ein Spiegel!
Wie innen, so außen.
Schau in den Spiegel,
erkenne DICH selbst.
Wenn du es dir satt bist,
immer wieder in der gleichen Sackgasse zu landen,
dann darfst du erst einmal etwas an deinem Verhalten ändern.
Viel zu lange hast du dich bereits im Außen verloren.
Du hast auf den Erlöser gehofft,
der kommt und dich von allem befreit.
Doch erkenne, dass du selbst der Mensch bist,
auf den du wartest.
Das was du suchst, sucht dich!
Lenke deinen Fokus auf dich.
Bleib bei dir und
sei für dich selbst da.
Lerne, dich selbst zu respektieren.
Heile deine Themen in dir.
Wende dich deinen inneren Wunden zu.
Schenke deiner inneren Leere
und deinem Schmerz liebevolle Beachtung.
Schau hin, wo du immer nur weggesehen
und verdrängt hast.
Du kannst all das nicht mehr mit anderen Menschen kompensieren.
Das funktioniert nicht mehr –
oder nur kurzfristig, um dann wieder in der Sackgasse zu landen.
Wieder und wieder klopft dein innerer Schmerz
und deine innere Leere immer dringlicher bei dir an und
verlangen nach deiner Aufmerksamkeit.
Übernehme die Verantwortung für dein Leben,
und mach dich selbst zu deinem besten Freund.
Erkenne deine wahre, innere Schönheit
und beginne von innen heraus zu leuchten.
Dieses Leuchten wird zum richtigen Zeitpunkt
den passenden Partner in dein Leben bringen.
Du wirkst dann wie ein Magnet auf andere Menschen
und sie fühlen sich wohl in deiner Nähe.
Du musst dann nicht mehr suchen.
Du musst dann auch nicht mehr um Liebe kämpfen,
jemandem hinterjagen oder
dich verbiegen und immer wieder ins Tun verfallen.
Es geschieht einfach,
wenn die Zeit dafür reif ist und
DU den für dich bestimmten Platz wieder eingenommen hast.
Alles wird geführt.
Vertraue in deine Führung.“
 
Ich habe mich sofort in diese Worte von Güler Temiz verliebt, die wahrer nicht sein könnten. Gönnen wir uns diesen Text, jeden Tag, begreifen ihn, verstehen ihn und lassen ihn als Affirmation in uns wirken. Ändern wir die Sichtweise, ändern wir uns selbst und wir werden nicht mehr suchen müssen, sondern wir werden gefunden.
 
Andersmond

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