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	<title>Liebe Archive - Andersmond</title>
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	<title>Liebe Archive - Andersmond</title>
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		<title>Manchmal ist es dann zu spät&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andersmond]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 14:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein schlimmster Gedanke, mein persönlicher &#8220;worst case&#8221; ist die Situation, wenn meine Zeit hier auf der Erde gekommen ist, egal wann dies der Fall sein wird und meine letzten Gedanken kreisen um Wörter wie &#8220;hätte&#8221;, &#8220;wäre&#8221; , &#8220;warum habe ich nicht alles dafür getan&#8221;. Denn dann ich würde mit einem unzufriedenem Gefühl von dieser Welt ins Licht schreiten. Der Tod&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mein schlimmster Gedanke, mein persönlicher &#8220;worst case&#8221; ist die Situation, wenn meine Zeit hier auf der Erde gekommen ist, egal wann dies der Fall sein wird und meine letzten Gedanken kreisen um Wörter wie &#8220;hätte&#8221;, &#8220;wäre&#8221; , &#8220;warum habe ich nicht alles dafür getan&#8221;. Denn dann ich würde mit einem unzufriedenem Gefühl von dieser Welt ins Licht schreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tod eines Freundes vor ein paar Tagen zeigt mir wieder mal, wie endlich unser Dasein doch sein kann. Wie zerbrechlich wir dem Sein ausgeliefert und dem manchmal unerklärlichen Schicksal ergeben sind. Und obwohl ich mich dem Thema Tod bewusst nur sehr selten auseinandersetze und es bislang glücklicherweise auch sehr selten musste, so werden wir doch leider manchmal dazu gezwungen, es zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gedanke daran macht mir Angst, aber gleichzeitig wird der Gedanke in mir stärker, all das zu tun, was in meinen innigsten Träumen Priorität hat, zu leben, wie ich es möchte, zu lächeln, wann immer mir danach ist und es zu versuchen, wenn mir nicht danach ist, den Menschen zu lieben, der mein Herz in seinen Händen trägt und es ihm auch zu zeigen, wann immer es möglich ist. Den Menschen, die dir wichtig sind, alles zu sagen, was du ihnen sagen möchtest. Denn es kann manchmal zu spät sein&#8230; dies alles zu tun&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Du hast es getan, du hast gefeiert und gelacht, deine Träume gelebt, nichts ausgelassen, die Lebenslust auf Andere projeziert, so gelebt, als hättest du gewusst, dass dir nicht mehr viel Zeit bleibt, hast mit einem Lächeln gelebt und bist mit einem Lächeln gestorben, bei dem, was du am Meisten geliebt hast&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">R.I.P. Lalli&#8230;. we&#8217;ll see us in another world&#8230;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-484" src="https://andersmond.com/wp-content/uploads/2015/03/Lalli.jpg" alt="Lalli" width="640" height="640" /><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Loslassen &#8211; müssen? dürfen? können? wollen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andersmond]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 19:49:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Menschen loszulassen, den man liebt, geliebt hat oder was auch immer, ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt. Loslassen bedeutet meistens Verlust, Verlust eines Menschen. Deshalb klammern wir uns daran bis zum letzten Atemzug, haben Angst, etwas zu verlieren, das wir geliebt haben und meistens zerstören wir uns damit selbst. Viele helfende Meinungen im Netz sprechen darüber und erklären, warum&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einen Menschen loszulassen, den man liebt, geliebt hat oder was auch immer, ist wohl etwas vom Schwierigsten überhaupt. Loslassen bedeutet meistens Verlust, Verlust eines Menschen. Deshalb klammern wir uns daran bis zum letzten Atemzug, haben Angst, etwas zu verlieren, das wir geliebt haben und meistens zerstören wir uns damit selbst. Viele helfende Meinungen im Netz sprechen darüber und erklären, warum das Loslassen so wichtig ist. Und ja, die Stimmen und Meinungen haben irgendwie auch Recht, doch möchte ich euch eine etwas andere Version davon erzählen.<span id="more-148"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In einer Liebe, die nicht funktioniert hat, in der die Liebe aber trotzdem noch da ist, eine Liebe, die nicht funktioniert hat, weil einer von Beiden in einer Phase in seinem Leben ist, die eine Beziehung nicht möglich macht, ja in einer solchen Liebe, sollte man den Menschen loslassen und damit vielleicht die Liebe seines Lebens aufgeben? In dieser Situation ist der Grat zwischen Kampf und Selbstzerstörung sehr sehr schmal. Lässt man den Menschen gehn, falls man dazu überhaupt in der Lage ist, gibt man vielleicht das Wichtigste im Leben auf. Kämpft man um diese Liebe, so wird einem meist schmerzlich bewusst, daß der Kampf umsonst war. Und dann?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist es Schwäche oder Stärke, wenn man um etwas kämpft, von dem man weiss, daß es sein Leben bedeutet? Macht es einen Sinn oder bedeutet der Kampf mehr Irrsinn als Sinn? Sinn und Wahnsinn haben eben das Wort &#8220;Sinn&#8221; gemeinsam und liegen zwar inhaltlich auseinander, sie bewegen sich aber trotzdem Hand in Hand. Stärke bedeutet für mich, um das zu kämpfen, das dir wichtig ist. Alles erreichen zu wollen und alles erreichen zu können. Doch in der Liebe erreicht man meist damit das Gegenteil, glaubt mir, ich spreche aus schmerzlicher Erfahrung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wisst ihr was? Es ist gar nicht wichtig. Es ist nicht wichtig, ob man kämpft oder ob man loslässt. Denn ich glaube, wir haben das gar nicht selbst in der Hand. Es wird zusammen kommen, was zusammen gehört. Dabei spielt die Zeit keine Rolle. Es kann nur gut werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 1: Irgendwann überwindet man jeden Liebeskummer und beginnt wieder zu leben. Menschen kommen, Menschen gehen. Und obwohl man es nie für möglich hielt, trifft man auf den Menschen, den man noch viel mehr liebt und der einen auch glücklich macht. Und es wird gut.. 😉</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 2: Das Leben kann manchmal ein richtiges Arschloch sein, doch ist es nicht blind. Für echte Liebe hat das Leben eine Schwäche. Seid euch somit sicher, dem Leben wird es ein Vergnügen sein, füreinander Bestimmte wieder zusammenzuführen und sie glücklich zu machen. Und es wird auch dann wieder gut 😉</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig dabei ist es, glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung, Abstand zu gewinnen und lernen, mit Gedanken umzugehen, sie zuzulassen, aber zu wissen, wie sie einzuordnen sind. Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und alles als Grosses Ganzes zu betrachten. Das &#8220;Jetzt&#8221; nicht ins Zentrum zu stellen, sondern sich selbst. Nehmt euch diese Auszeit, verdrängt nichts, analysiert es, aber mit Abstand. Setzt euch hin, nehmt eure Gedanken an und legt sie bildlich <span style="text-decoration: underline;">neben</span> euch. Ordnet sie, dann legt sie weg, in eine Schublade. Dort könnt ihr sie haben, doch tragt sie nicht mit euch rum. Falls euch danach ist, öffnet die Schublade, nehmt sie raus, ordnet sie neu und legt sie wieder zurück. In der Zwischenzeit lebt einfach, gönnt euch Abenteuer, Reise-, und Liebesabenteuer. Lasst es euch einfach gut gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach übrigens, der Trick mit der Schublade ist keine Wortspielerei, macht es! Dahinter steckt ein ganz einfacher psychologischer Trick. Das Schlimme am Loslassen ist der Gedanke &#8220;für immer&#8221; und wisst ihr was? Mann MUSS gar nicht loslassen, denn man kommt ja immer wieder dran, wenn man möchte. Nur trägt man die ganzen Gedanken nicht mit sich rum. Entweder holt man sie irgendwann wieder heraus, wenn der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist oder man vergisst sie und sie verstauben elendlich dort wo sie sind! 🙂</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr dazu in meinem Ebook, das bald erscheint&#8230;;)</p>
<p style="text-align: justify;">Also, alles wird gut&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;Andersmond</p>
<p style="text-align: justify;">[fb_widget]</p>
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		<title>Vergessen, weglaufen oder einfach nur Reisen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andersmond]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 15:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch meine Reisen und Abenteuer bin ich immer wieder auf Menschen getroffen, die alleine reisen. Manche lieben es, alleine zu reisen, andere müssen alleine reisen, da sie gerade niemanden haben, der Zeit hat oder gewillt ist, ein Abenteuer der besonderen Art zu erleben. Die Meisten Solo Individualtouristen aber öffneten sich nach ein paar Gesprächen und erzählten von ganz vielfältigen Problemen, die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Durch meine Reisen und Abenteuer bin ich immer wieder auf Menschen getroffen, die alleine reisen. Manche lieben es, alleine zu reisen, andere müssen alleine reisen, da sie gerade niemanden haben, der Zeit hat oder gewillt ist, ein Abenteuer der besonderen Art zu erleben. Die Meisten Solo Individualtouristen<span id="more-1475"></span> aber öffneten sich nach ein paar Gesprächen und erzählten von ganz vielfältigen Problemen, die sie durch reisen vergessen, bzw. die sie einfach hinter sich lassen wollten. Menschen z.B., die jemanden verloren hatten durch Trennungen, die Beziehungsgeschädigten sozusagen, bilden dabei den Hauptanteil. Auch ich gehörte dazu und ich war völlig perplex, wie viele von der Sorte unterwegs waren. Manchen sah man die Traurigkeit an, doch sehr viele blühten unter Sonne, Strand und nächtlichen wilden Eskapaden förmlich auf und konnten Geschehenes für Momente vergessen, auch dazu gehörte ich 😉 .</p>
<p><a href="https://andersmond.com/wp-content/uploads/2014/11/20140723171345.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-86 aligncenter" src="https://andersmond.com/wp-content/uploads/2014/11/20140723171345.jpg" alt="20140723171345" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Reisen hilft, keine Frage. Doch erwartet nicht von einer Reise, dass sie eure Probleme löst oder ihr total verändert davon zurückkehrt. Reisen lenkt ab, man erlebt Vieles, hat Unmengen von neuen Eindrücken und kann sich mit ein wenig Offenheit von vielen Gleichgesinnten ablenken lassen. Seid offen, sprecht darüber, viele hören sich eure Geschichten sehr gerne an und unterhalten sich sehr gern mit euch darüber. Ich liebe diese Geschichten, die Menschen mir erzählen, wenn ich unterwegs bin. Ganz spezielle Stories, jedem seine Eigene. Manchmal traurig, aber vielfach kurios und sehr speziell. Meiner Meinung nach gehören Geschichten dieser Art zu Backpacking und Individualtourismus dazu, ja sogar Pflicht! Und glaubt mir, es entstehen dadurch oft wunderbare Freundschaften oder, falls gewünscht und gewollt, manchmal auch kleinere und größere Liebesabenteuer 😉</p>
<p><a href="https://andersmond.com/wp-content/uploads/2014/11/20140723235410.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-85 aligncenter" src="https://andersmond.com/wp-content/uploads/2014/11/20140723235410.jpg" alt="20140723235410" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Doch nach der Reise ist vor der Reise, Gedanken und Gefühle verschwinden nicht einfach durch Sonne und Abenteuer. Also erwartet in dieser Hinsicht keine Wunder. Reist einfach, weil es euch Spass macht, lernt neue Menschen kennen, hört euch ihre Geschichten an und erzählt ihnen Eure. Besucht die schönsten Plätze und die nettesten Menschen der Welt und geniesst eure Zeit. Feiert Parties wie sie fallen und gebt euch keinem Zwang hin. Individualtourismus: Ihr könnt und ihr dürft, aber IHR MÜSST NICHT, ihr müsst überhaupt gar nichts! Das ist EURE Zeit, lebt sie und geniesst sie, ihr werdet sehen &#8230;ohne die ganzen Erwartungen in eurem Kopf wird jede Reise eine traumhafte Zeit. Mit den neu erlebten Eindrücken im Gepäck steigert ihr euer Selbstwertgefühl und damit euer Wohlbefinden. Und alles Andere?? hmmm, glaubt mir, alles Andere löst sich oft ganz von allein&#8230;vertraut mir!</p>
<p style="text-align: justify;">Also ich würde mal vorschlagen, ihr holt euren Rucksack raus, packt eure 7 Sachen, packt dann die Hälfte davon wieder aus, weil ihr sie eh nicht benötigt, nehmt stattdessen Mut und Offenheit mit und los gehts!</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;Andersmond</p>
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