Streben_nach_Glueck

Warum mich auch negative Gefühle irgendwie glücklich machen…

Manchmal bin ich nur deshalb glücklich, weil ich ein intensives Leben führen darf. Ein gefühlsbetontes Leben, das es mir ermöglicht, jede Intensitäten und Facetten des Lebens kennenlerenen zu dürfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Gefühle eine positive oder negative Ausstrahlung in meinen Augen haben. Denn diese Wahrnehmung liegt im Auge des Betrachters, also in einem selbst. Wenn man die Natur im Allgemeinen betrachtet, so wird dies richtig deutlich. Eine Wüste, die nur aus Sand und starken Elementen wie Wind besteht, kann für manche Menschen etwas Bedrohliches, etwas Negatives ausstrahlen, ein Platz ohne Leben. Wenn man sich allerdings die Perfektion einer Wüste ansieht, wie Dünen in einzigartiger Weise entstehen durch Zusammenspiel von Elementen und natürlichen Kräften, so wird einem deutlich, aus welch positiver Vollendung dieser Teil unserer Erde besteht und schon gewinnt dieser Raum an Positivität, Mystik und Romantik.

Hören wir auf zu suchen und nehmen viel mehr an…

Wir streben ständig nach dem neuen Glück. Sind wir dann glücklich, so suchen wir die negativen Seiten unseres Glücks, konzentrieren uns darauf, anstatt das Glück als Solches zu sehen, was es ist, Glück! Damit beginnt unser Kreislauf, wir suchen nach neuem Glück, weil uns unser Glücklichsein doch irgendwie nicht glücklich macht, in unserem Wahrnehmen jedenfalls. So verstricken wir uns in einem Wirrwarr aus Selbstmitleid, Suche nach Neuem und uns selbst. Wir sollten lernen, unser Wahrnehmen zu ändern und einfach nur zufriedener zu werden. Ein negatives Gefühl, eine negative Erfahrung ist in unseren Augen Unglück. Es gehört nicht zu unserem Plan vom Glück. Doch wer stellt diesen Plan auf? Wer kann diesen Plan aufstellen? Wir selbst etwa? Verlassen wir uns doch darauf, dass dieses negative Gefühl eben gerade auch zu uns gehört und dass dieses Gefühl das einzig Richtige ist, das uns in diesem Augenblick passieren kann. Nehmen wir diesen Teil an und geniessen diese Phase sogar.

Doch auch ich bin manchmal irritiert über meine Gefühlswelt, auch ich empfinde manchmal die Negativität in ihnen. Aber ich habe gelernt zu lernen, aus dieser Gefühlswelt. Ich habe gelernt, anzunehmen und darin zu wachsen. Ich betrachte sie genauer und sehe, was diese vermeintlichen Negativitäten mit mir machen. Vielleicht habe ich sie gebraucht, um zu dem Mensch zu werden, der ich bin. Ich bin überzeugt davon. Mein Leben sollte nicht nur daraus bestehen, ständig in einer sinnlosen Suche nach vermeintlichem Glück zu sein. Das Glück ist JETZT, es ist gerade hier und möchte von dir als Solches wahrgenommen werden. Egal was du glaubst, dass es ist, nimm es als Glück an, einfach da zu sein und es erleben zu dürfen, egal was dein Wahrnehmen dir sagt…

das Glück ist JETZT, lernen wir es zu verstehen…

alles Liebe…

Andersmond